Er ist da - der AOK Medienpreis: Und wie das richtig geht, verrät uns die AOK: Es ist nämlich so, dass Journalisten und Reporter, die graue Haare auf dem Kopf haben, auch graue Zellen im Kopf haben. Was soll man schon mit Journalisten über 35 auch anfangen? Sie sind alt, grimmig und meist sogar arbeitslos. Auch das Diskriminierungsgesetz war der AOK vielleicht sogar immer ein Dorn im Auge gewesen: Der Medienpreis gilt nämlich nur für Menschen unter 35. Das Szenario kann man sich auch so vorstellen: Im letzten Moment kam der AOK-Vorsitz und bemerkte: “Ist das nicht zu hart?”. “Aber nicht doch”, sagte der Chefredakteur: “Wir schreiben einfach, der Medienpreis sei eben nur für junge Journalisten, daher die Altersgrenze von 35. Und dann pappen wir einfach einen 65-jährigen Journalisten auf die Ausschreibung als Illustration drauf”. Da das ganze damit ja nun mit Teilnahmebedingungen nichts zu tun hat, sondern eher mit einer Fehlschaltung, dachte sich wohl die AOK ihre Bedingungen auch “Teilnahmemodus” zu nennen.
Kurz vor Ende des Jahres 2009, nannte man den Preis auch “Medienpreis 2009″, damit höchstwahrscheinlich 3 Wochen später im Jahre 2010 der Preis einfach untergeht. Damit dann auch tatsächlich niemand daran teilnimmt, hat man die Teilnahme auch nur auf Bayern beschränkt. Genug? Nein. Um dann auch noch ganz sicher zu gehen, dass niemand auf die Idee kommt einen Artikel zu schreiben, dürfen nur bereits im Jahr 2009 publizierte Artikel eingereicht werden. Immer noch nicht genug? Es dürften auch nur die Artikel teilnehmen, die in einer Zeitung “im Freistaat” erschienen sind, so wörtlich die AOK.
Damit reicht es für reichlich Pressemeldung noch kurz vor 2009 für die AOK. Und wer daran teilnimmt, ist im Grunde ja schon selbst schuld, denn der Gewinner steht ja schon fest: Die AOK.
Gesundheit!
Quelle: http://www.aok.de/bayern/die-aok/presse-dr-georg-schreiber-medienpreis-teilnahmemodus-31715.php

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